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a space for the void

ideenwettbewerb 2026

flensburger memorial zur kolonialen vergangenheit 

engere wahl 

Das Konzept thematisiert die 250 Jahre andauernde Teilhabe Flensburgs am Sklavenhandel der Dänischen Krone. Der Vorschlag ist ein Raum zum Austausch von Besuchern zu den unbeantworteten Fragen jener Zeit. Ein ausgehobener Leerraum, welcher den Ballastraum

jener Schiffe mit dem Ziel karibischer Plantagen symbolisiert, überdeckt mit dem Aufbau

„Fliegender Döcker“, Eine Struktur, der modularen Bauweise des Kolonialismus

nachempfunden, symbolgebend für die systematische und praktische Ausbeutung in der Kolonialzeit.

Unser Konzept denkt koloniale Ordnung neu. Die Erhöhung zur Überwachung des Verborgenen

ist nicht länger ein Zeichen von Autorität, vielmehr entlarvt dies ein fehlerhaftes System. Dieser

öffentliche Raum bietet die Gelegenheit für intellektuelle Dekolonialisierung, gemeinschaftliches

Verweilen und kollektive Reflexion im heutigen Deutschland.

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